AI & Legal Tech

The seminar on AI & Legal Tech will be held in German, thus the following information is only in German.

Künstliche Intelligenz im Bereich Legal Tech

Kurzbeschreibung

Welche Chancen ergeben sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Bereich Legal Tech (Software im Rechtsbereich)? Das Seminar bringt Studierende der Rechtswissenschaft und der Informatik zusammen, um in interdisziplinären Teams eine Legal Tech Startup-Idee zu entwickeln und dabei eine Verknüpfung beider Disziplinen zu erreichen. Die Studierenden erlangen hierdurch ein Grundverständnis der jeweils anderen Disziplin in Bezug auf Methodik und Denkweise sowie technische und rechtliche Herausforderungen oder gar Grenzen. Im interdisziplinären Austausch schärfen die Studierenden dabei nicht nur den Blick auf die Chancen und Risiken der jeweils anderen Disziplin, sondern erlangen im Kontrast auch ein besseres Verständnis für die Herangehensweise des eigenen Fachgebiets.

Datum

Blockveranstaltung, genaues Datum TBD (wahrscheinlich Juni 2020)

Workload

3 ECTS. Dies entspricht einem Workload von 90h.

Teilnehmer / Anmeldung

Für Informatiker*innen (incl. Bio-/Medien-/Medizin-Informatik) und Kognitionswissenschaftler*innen: verbindliche Anmeldung per Email an Robert Geirhos bis zum 22. April 2020 unter Angabe von vollem Namen, Studiengang und Matrikelnummer. Der Kurs ist für einen Studiengang anrechenbar wenn er in Campus für diesen Studiengang freigegeben ist (PO beachten).

Für Studierende der Rechtswissenschaft: Anmeldung über Listen.

Inhalt und Ablauf

Am 1. Seminartag beginnt das Seminar mit einer Aufteilung der Gruppe. Studierende der Rechtswissenschaft erhalten eine Einführung in die grundlegenden Problemstellungen, Herangehensweisen und aktuelle Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz. Studierende der Informatik werden in die Methodik der Rechtswissenschaft, Funktionsweise des Rechtssystems und Legal Tech eingeführt. Anschließend werden interdisziplinäre Teams von ca. 4 Teilnehmern (je zwei Studierende aus Jura + zwei aus der Informatik) gebildet. Diese erarbeiten bis zum Ende des 1. Seminartages eine Startup-Idee im Legal Tech Bereich. Dabei liegt ein Fokus auf den Austausch zwischen beiden Fachrichtungen, die ihre jeweiligen Kenntnisse kombinieren müssen: was sind spannende Probleme aus der juristischen Perspektive? Was ist technisch machbar im Bereich KI?

Der 2. Seminartag beginnt mit einer kurzen Einführung in “startup pitches”: wie pitcht man eine Idee effektiv an andere (z.B. Investoren)? Anschließend erarbeiten die Gruppen einen effektiven Pitch für ihre Startup-Idee. Am Nachmittag des 2. Seminartages werden die Ideen in der Großgruppe präsentiert und diskutiert.

Prüfungsleistung

Aktive Teilnahme während der gesamten Dauer der Veranstaltung. Gruppenpräsentation eines Startup-Pitches, bei der die Eigenleistung erkennbar ist und maßgeblicher Gegenstand der Bewertung wird.

Dozenten

Dieses interdisziplinäre Seminar wird von einem Kursteam geleitet. Florian Grießer promoviert am Lehrstuhl von Prof. Dr. Stefan Huber zum Einsatz von Legal Tech im Zivilprozess. Robert Geirhos promoviert bei Prof. Felix Wichmann & Prof. Matthias Bethge im Bereich Maschinelles Lernen.